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Keine Tierquälerei für Schweinefleisch
Die Schweiz importiert jährlich 10 Millionen kg Schweinefleisch aus Deutschland und Italien. Dort werden Mastschweine und Muttersauen eingepfercht gehalten und Ferkel ohne Betäubung kastriert, was äusserst schmerzhaft ist. All dies ist zu Recht in der Schweiz verboten.
Vorbildfunktion der Schweiz
Die Tatsache, dass Grossverteiler, Gastromärkte, Caterer und Fleischverarbeiter nach wie vor Schweinefleisch aus tierquälerischer Haltung importieren und verkaufen, widerspiegelt unserer Ansicht nach einen bedenklich tiefen ethischen Standard. Geradezu grotesk ist aber, dass man sich bei jeder Gelegenheit damit brüstet, das Tierwohl liege einem am Herzen. Die Schweiz hat bezüglich Nutztierhaltung in vielen europäischen Ländern Vorbildfunktion, auch wenn wir heute noch weit entfernt von tiergerechter Nutztierhaltung sind.
Tierquälerische Haltung bei Mutterschweinen
In Deutschland werden Mutterschweine in Kastenständen gehalten. Das sind eiserne Käfige, gerade mal so gross, dass sich die Muttersau hinlegen kann. Bei einer Grösse von 65 x 195cm ist kein Umdrehen möglich. So soll das Erdrücken von Ferkeln nach der Geburt verhindert werden.
Missstände auch bei Ferkeln und Mastschweinen
Mastschweine leben auf engstem Raum auf glitschigen, kalten Vollspaltenböden ohne Beschäftigungsmöglichkeit. Kot und Harn fliessen über Ritzen ab und werden direkt unter den Schweinen in einer Grube aufgefangen. Die aufsteigenden schädlichen Gase belasten Augen und Schleimhäute. Stroh für einen sauberen und trockenen Liegeplatz fehlt bewusst, es würde nur unnötig die Spalten verstopfen. Zudem werden Millionen von Ferkeln ohne Betäubung kastriert. Die Hoden werden nach einem Hautschnitt herausgezogen, die Samenstränge gequetscht und anschliessend durchtrennt, dies alles ohne vorgängige Schmerzausschaltung. Eine operativer Eingriff, welcher in der Schweiz seit dem 1. Januar 2010 nur noch unter Betäubung durchgeführt werden darf.
Die EU-Schweinefleischproduktion ist weit davon entfernt, unseren ethischen Standards, insbesondere aber auch den Schweizer KonsumentInnen- wünschen zu entsprechen. Angesichts der Gleichgültigkeit der Branche unterstützen wir die Kampagne von KAGfreiland.
Lesen Sie dazu auch unsere Medienmitteilung.
